Bali Blog
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Herzlich willkommen beim neuen Bali Blog von Cécile!

Warum soll ich nicht auch ins Netz blubbern? Schließlich können so alle Interessierten an meinem Leben auf Bali teilhaben. Also, ab heute geht es los! Immer wenn ich lustig bin, es die Zeit und die Webverbindung zuläßt, werde ich Euch auf dem Laufenden halten.

15.01.2009

Jetzt habe ich zuerst noch 2008 getippt. Frohes Jahr 2009 an alle LeserInnen! Wir waren an Silvester bei Freunden von Wayan in der Nähe von Amlapura, der Hauptstadt des Bezirks Karangasem, in dem auch Candi Dasa liegt.

Dort habe ich eine tolle Aufnahme von einem Native- American-Tatoo auf dem Arm von Putu gemacht.

Hach, was will ich mehr? Ich sitze im Hotel-Restaurant in Candi Dasa am Meer  mit meinem Laptop, und der freundlich lächelnde Kellner brachte mir gerade mein Papaya-Smoothie. Wenn man hier nicht entspannen kann, wo dann? Heute sind viele Leute hier, viele Japaner, die hier dinnieren. Gestern war ich alleine da, wie schon oft. Hier gibt es kostenloses wireless Internet, und das nutze ich aus.

Außerdem kann ich hier zu Fuß vom Rama, wo Wayan und ich wohnen bis unser Haus fertig ist, hingehen. Vorher mußte mich Wayan immer zum Internetcafé fahren, und dann bin ich oft zu Fuß mit der schweren Laptoptasche in der Hitze oder im Regen zurückgedackelt. So ist es besser!

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16.01.2009

Wayan fährt jeden Tag zu unserem Haus nach Tanahampo, um die Bauarbeiten zu beaufsichtigen. Das Haus wird immer schöner. Wir suchen auch häufig die Baumärkte auf, es gibt in der näheren Umgebung (Sengkidu und Klungkung) gute Geschäfte für Fliesen und Farbe.

Unser Haus ist jetzt im Farbton “Lilien-weiß” gestrichen, und deshalb heißt es jetzt auch Lilly. Lilly befindet sich auf dem elterlichen Grundstück neben dem Familientempel. In Bali baut man traditionell nicht in die Höhe, weil es als unhöflich gilt, anderen Menschen auf dem Kopf herumzutrampeln. Man hat ein Grundstück mit einem Schlafhaus, einem Küchen- und Badehaus (wenn es modern ist, viele Leute in Tanahampo gehen noch zum Geschirrspülen und Waschen zum Fluß), ein Bale (die offene balinesische Variante der Guten Stube) und natürlich einen Familientempel.

Lilly hat einen großen Raum und ein Badezimmer mit heißer Dusche - der Luxus schlechthin! Und natürlich eine Terasse, wo sich das Leben hier hauptsächlich abspielt.

Hier eine Galerie mit der Entstehung des Hauses von Oktober 2008 bis heute:

 

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17.01.2009

Heute werden alle Fahrzeuge auf Bali geehrt. Wir haben unser Auto zuerst waschen lassen, was diesmal ewig gedauert hat, weil halb Karangasem in der Waschstraße war, mit dem Motorroller, dem Auto, oder dem Lastwagen. Dafür trifft man auch Hinz und Kunz und kann Neuigkeiten austauschen, oder wie ich Tetris mit dem iPhone spielen bis der Akku alle ist :-)))

Später hat dann Wayans Mutter hinter jedes Rad des frischgewaschenen Autos und Motorrads Opfergaben gelegt, die der Hund gleich fressen wollte. Meine Aufgabe war es dann, den Hund sowie die Nachbarshühner eine Viertelstunde lang vom Naschen abzuhalten, während Ibu (Mutter) die Zeremonie vollführte, immer neue Opfergaben verteilte und heiliges Wasser versprengte. Da fühlt man sich gleich sicherer im Straßenverkehr nach so einer Zeremonie!

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Sonntag, 18.01.2009

Endlich mal wieder ein Tag am Strand! Wayan hat mir im November eine Strandtasche geschenkt, wo “I love Bali” draufsteht. Und erst jetzt ist die Tasche mal zum Einsatz gekommen!

Am Strand (White Sand Beach in Padang Bai) war eine kleine Party mit 2 Gitarristen und einem Congaspieler, und wir trafen unseren Freund Gede, der etwas müde war, weil er bei einer Beerdigung geholfen hat.

Außerdem waren noch eine Schweizerin, eine Niederländerin und ein Amerikaner mit seiner deutschen Freundin da, der schon lange jedes Jahr fünf Monate nach Bali fährt. Er ist Festivalmanager und würde die Gitarristen gerne mal in die Staaten bringen.

Hach, Bali ist so schön international, und man kann sich so gut erholen hier!

 

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